Ankündigungen

Workshop on Gender Inequality in Labour Markets
12.
Nov '21

The IAAEU and the Chair of Personnel Economics at Trier University are pleased to announce the "Workshop on Gender Inequality in Labour Markets", taking place on November 12th, 2021. Due to the current situation, the conference is designed exclusively as an online workshop, taking place via Zoom software (which runs on all popular internet browsers).

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Workshop on Labour Economics 2022
07. - 08.
Apr '22

The Institute for Labour Law and Industrial Relations in the European Union (IAAEU), together with the chair for Personnel Economics at Trier University, are pleased to announce the 14th Workshop on Labour Economics, to be held on 7-8 April 2022.

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Preise, Auszeichnungen & aktuelle Meldungen


14.  Okt '21
Podcast Arbeitsrecht – Neue Folge: Urlaubsrecht unter unionsrechtlichem Einfluss (I)

In der neuen Folge unseres Podcast befassen sich Jana Hagenmüller und Dominik Leist mit den Fragen nach Verfall und Abgeltung von Urlaubsansprüchen bei Langzeiterkrankung, deren Beantwortung im deutschen Recht sich in den letzten Jahren aufgrund unionsrechtlicher Einflüsse stark gewandelt hat.

09.  Nov '21
Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt

Das IAAEU lädt zur Tagung
Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt
am Dienstag, 9. November 2021 von 16 bis 19 Uhr ein.

Künstliche Intelligenz (KI) hat in unterschiedlichen Formen längst Einzug in die Arbeitswelt gehalten und kommt selbst in sensiblen Bereichen wie bei der Personalauswahl zum Einsatz. Die EU-Kommission hat Anfang des Jahres einen Entwurf für einen europäischen Rechtsrahmen für KI vorgelegt. Der Kommissionsentwurf sieht Standards für eine vertrauenswürdige KI vor, durch die die Sicherheit und die Grundrechte der Bürger*innen geschützt werden sollen.
Mit unserer Tagung wollen wir Forschenden, Lehrenden und Studierenden ein Forum für eine interdisziplinäre Diskussion zu diesem wichtigen Zukunftsthema bieten.
Wir freuen uns auf drei Referent*innen, die das Thema aus politischer sowie aus wirtschafts- und rechtswissenschaftlicher Perspektive beleuchten werden.
Lothar Schröder war Mitglied der Enquete-Kommission Künstliche In-telligenz des Deutschen Bundestags und als Bundesvorstandsmitglied der Ver-einten Dienstleistungsgewerkschaft lange für die TK- und IT-Branche zustän-dig. Er ist Autor und Herausgeber verschiedener Bücher zu Digitalisierungs- und Transformationsprozessen in der Arbeitswelt. Im Rahmen der Tagung wird er einen eigenen Regulierungsvorschlag für KI vorstellen.
Prof. Dr. Katrin Muehlfeld-Kerstan ist Inhaberin der Professur für Management, Organisation und Personal an der Universität Trier. Sie forscht u.a. zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf organisationale Strukturen und Prozesse und wird über den Einsatz von KI im Personalwesen (u.a. im Rahmen der Personalauswahl) sowie über erste spannende wissen-schaftliche Erkenntnisse in diesem Bereich berichten.
Prof. Dr. Benjamin Raue ist Inhaber des Lehrstuhls für Zivilrecht, Recht der Informationsgesellschaft und des Geistigen Eigentums und Direktor des Instituts für Recht und Digitalisierung (IRDT) an der Universität Trier. Er forscht u.a. zur Regulierung von künstlicher Intelligenz und wird sich in sei-nem Vortrag mit den aktuellen Regulierungsvorschlägen der EU-Kommission auseinandersetzen.

Weitere Informationen und Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob sie vor Ort oder via Zoom teilnehmen möchten. Weitere Informationen zur Teilnahme erhalten Sie nach der Anmeldung.
Weiter Informationen finden Sie hier.

01.  Okt '21
Didaktische Beitragsreihe „Fallbearbeitung im Arbeitsrecht“

Mit einem Beitrag von Dr. Thomas Klein und Dominik Leist unter dem Titel „Mittelbare Drittwirkung der Grundrechte und Arbeitskampfrecht am Beispiel der Streikmobilisierung auf dem Firmenparkplatz“ startet die neue Beitragsreihe „Fallbearbeitung im Arbeitsrecht“ in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für das Juristische Studium. Die Reihe richtet sich vor allem an Studierende mit einem Schwerpunkt im Arbeitsrecht und ergänzt den arbeitsrechtlichen Podcast des IAAEU durch eine vertiefte Auseinandersetzung mit den dort besprochenen Fällen. Sie soll Problembewusstsein und Strukturdenken trainieren und dadurch die Anwendung des abstrakten Wissens auf einen konkreten Sachverhalt erleichtern. Ein besonderer Schwerpunkt der Beiträge liegt auf der Erläuterung der Vorgehensweise bei der Falllösung, die in Entscheidungsbesprechungen und Übungsfällen oft weniger im Fokus steht. Mit diesem Ansatz versteht sich die Reihe „Fallbearbeitung im Arbeitsrecht“ als eigenständiger Baustein für eine erfolgreiche Klausurvorbereitung im Arbeitsrecht.

18.  Jul '21
Die Drittwirkung der gewerkschaftlichen Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 S. 1 GG auf das Hausrecht des Arbeitgebers

Am 18. Juni 2021 verteidigte Herr Alexander Schneider im Rahmen einer Disputation erfolgreich seine Dissertation zu dem Thema „Die Drittwirkung der gewerkschaftlichen Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 S. 1 GG auf das Hausrecht des Arbeitgebers“. Die Arbeit verfasste Herr Schneider während seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am IAAEU (3/2018-4/2021) unter der Betreuung von Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Monika Schlachter. Die Dissertation erscheint demnächst im Nomos-Verlag.

11.  Jul '21
Monika Schlachter veröffentlicht Beitrag zur Europäischen Sozialcharta

Die Europäische Sozialcharta (ESC), ein vom Europarat ausgearbeiteter völkerrechtlicher Vertrag, ist seit 1961 das in Europa zentrale Instrument zur Garantie sozialer Rechte. Im Jahr 1996 wurde die Charta erweitert und durch die revidierte ESC neu aufgestellt, die nunmehr auch von Deutschland ratifiziert wurde.
Anlässlich dieser Jubiläen hat Monika Schlachter, die als ehemalige Vizepräsidentin des Europäischen Ausschusses für Soziale Rechte (ESCR) langjährig mit der Überwachung der Einhaltung von ESC-Verpflichtungen durch die Ratifikationsstaaten befasst war, einen neuen Beitrag zur ESC veröffentlicht. Thematisch behandelt sie die Rolle der ESC beim Schutz sozialer Rechte in Europa, die zur Durchsetzung der vorgesehenen Rechte etablierten Überwachungsmechanismen und nicht zuletzt die Rolle Deutschlands im Prozess der aufgrund aktueller Herausforderungen stetig notwendigen Modernisierung des europäischen Schutzes sozialer Rechte. Der Beitrag wurde auf der Homepage des Europarats veröffentlicht und steht in deutscher wie englischer Sprache zum Download zur Verfügung.

04.  Jul '21
Bob Hepple Award für Prof. Dr. Dr. h. c. Monika Schlachter

Auf der diesjährigen Tagung des Labour Law Research Networks im Juni 2021 (Universität Warschau/on-line) wird zum fünften Mal der „Bob Hepple-Award for Lifetime Achievements in Labour Law“ verliehen. Preisträger sind Prof. Monika Schlachter (Universität Trier/IAAEU) und Prof. Matthew Finkin (University of Illinois, USA).
Das Labour Law Research Network wurde 2011 gegründet, feiert auf der diesjährigen Tagung also sein 10-jähriges Jubiläum. Es ist eine weltweite Vereinigung von derzeit 79 Instituten und Zentren, die unabhängige Forschung im Arbeitsrecht betreiben. Sein Zweck besteht neben der Förderung des Ideen- und Erkenntnisaustauschs vor allem in der Ermöglichung internationaler Forschungskooperation zu Themen von aktueller, globaler Bedeutung. Institutioneller Ausdruck dessen ist die zweijährig veranstaltete Konferenz, an der neben den Mitgliedern des Netzwerks auch Einzelpersonen, insbesondere Nachwuchswissenschaftler, mitwirken und ihre Forschungsergebnisse in unterschiedlichen Formaten zur Diskussion stellen.
Der Bob Hepple-Award ist benannt nach dem bekanntesten britischen Nachkriegsvertreter der Rechtsvergleichung im Arbeitsrecht. Der Preis wird nach den Statuten der Vereinigung alle 2 Jahre verliehen als Anerkennung einer herausragenden Lebensleistung in der Arbeitsrechtswissenschaft auf internationaler Ebene. Vorschlagsberechtigt sind alle Mitgliedsinstitutionen. Das Nomination Committee wählt aus den Vorgeschlagenen diejenigen aus, deren arbeitsrechtliche Veröffentlichungen über mindestens 20 Jahre hinweg international so signifikante Bedeutung erlangt haben, dass sie als führende Fachvertreter anerkannt werden. Zu den bisherigen Preisträgern zählen bekannteste Kollegen und Kolleginnen aus Großbritannien, Kanada, Italien, Japan, USA und Schweden; aus Deutschland ist zuvor Prof. Manfred Weiss (Universität Frankfurt) ausgezeichnet worden (2015).
Die diesjährige Preisträgerin, Prof. Monika Schlachter, lehrt am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Trier und leitet als Direktorin des IAAEU dessen rechtswissenschaftliche Forschungsgruppe. Sie ist mit zahlreichen Beiträgen zum europäischen und internationalen Arbeitsrecht, zur Arbeitsrechtsvergleichung und zum Arbeitsvölkerrecht bekannt geworden.

27.  Jun '21
Ehrendoktorwürde Wirtschaftswissenschaft für Prof. Dr. Uschi Backes-Gellner

Frau Prof. Dr. Uschi Backes-Gellner, Universität Zürich, ist am 21. Juni 2021 die Ehrendoktorwürde der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen verliehen worden. Sie ist unter 140 Ehrendoktoren der Fakultät seit 1880 die vierte Frau und die erste seit 1924! Frau Backes-Gellner ist in Trier promoviert worden und hat sich hier habilitiert. Sie war bis 1994 Akademische Rätin am Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union. Weitere Informationen finden Sie hier.

20.  Jun '21
Neuerscheinung zum Arbeitskampfrecht

Im Juni 2021 ist im C.H. Beck-Verlag das von Tino Frieling, Matthias Jacobs und Christopher Krois herausgegebene Handbuch zum Arbeitskampfrecht erschienen, an dem Dr. Thomas Klein als Autor mitgewirkt hat. Das Handbuch bietet eine aktuelle, kompakte und dennoch wissenschaftlich vertiefte Darstellung des Arbeitskampfrechts. Dr. Klein erläutert in seinen Beiträgen die europäischen und internationalen Grundlagen des Arbeitskampfrechts sowie die Fragen des Beamtenstreiks. Weitere Informationen finden Sie hier.

13.  Jun '21
Sechster Workshop der TriECON Serie zum Thema Ungleichheit und Polarisierung

Im Employment Outlook 2017 macht die OECD auf die wachsende Polarisierung der Lohn- und Einkommensverteilung aufmerksam – die Beschäftigung in den Segmenten der niedrig- und hochqualifizierten Tätigkeiten steigt, während der Anteil von Arbeitsplätzen im Bereich der mittelqualifizierten Tätigkeiten sinkt. Aus diesem Grund widmete sich am 11. Juni 2021 der sechste virtuelle Workshop der TriECON Workshop Serie dem Thema der Ungleichheit und Polarisierung. Insgesamt konnten über 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für die Teilnahme am Workshop gewonnen werden. Die TriECON Onlinekonferenzen bieten somit weiterhin eine wichtige virtuelle Plattform, um den wissenschaftlichen Austausch auch während der Corona-Pandemie aufrecht zu erhalten.
Die in diesem Rahmen präsentierten Vorträge widmeten sich primär den Ursachen und Konsequenzen, der zunehmenden Ungleichheit, sowie der Polarisierung am Arbeitsmarkt. Eine vorgestellte Studie untersuchte den Einfluss von Migration auf die Polarisierung am Arbeitsmarkt. Auch wurde der Frage nachgegangen, inwiefern Veränderungen von arbeitsmarktregulierenden Institutionen (Gewerkschaften, Mindestlöhne, etc.) die Struktur der Erwerbstätigkeit beeinflussen. In einem weiteren Projekt wurde die Diskrepanz zwischen den erworbenen und nachgefragten Qualifikationen in Rezessionszeiten thematisiert. Zudem wurden Aspekte wie die Lohnverhandlungsmacht der Arbeitnehmer, der technologische Wandel und das sogenannte Offshoring, in Bezug auf die Polarisierung am Arbeitsmarkt untersucht. Die Ergebnisse der Vorträge, welche während des Workshops ausführlich diskutiert wurden, unterstreichen die Notwendigkeit geeigneter Politikmaßnahmen um der wachsenden Polarisierung der Lohn- und Einkommensverteilung entgegenzuwirken. Das vollständige Programm des vergangenen Workshops finden Sie hier.
Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die interessanten Vorträge und für die zahlreichen Kommentare und Anregungen, welche den Workshop so erfolgreich machten!
Weitere Informationen zur TriECON Workshop Serie finden Sie auf unserer Webseite.

06.  Jun '21
IAAEU startet Podcast zu aktuellen arbeitsrechtlichen Entscheidungen

Das IAAEU bietet ab sofort einen Podcast zum Arbeitsrecht an, in dem besonders interessante arbeitsrechtliche Entscheidungen didaktische aufbereitet diskutiert werden. Das Angebot richtet sich vorrangig an Studierende fortgeschrittener Semester und soll insbesondere dabei helfen, Problembewusstsein für arbeitsrechtliche Fragestellungen zu entwickeln und abstraktes Wissen auf konkrete Fälle anzuwenden. In der ersten Folge beschäftigen sich Thomas Klein und Dominik Leist mit der 2018 ergangenen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts zur Streikmobilisierung auf dem Firmengelände (Urteil v. 20.11.2018 – 1 AZR 189/17).
Der Podcast wird von einem Team aus wissenschaftlichen Mitarbeitern und studentischen Hilfskräften des Instituts für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union und der Universität Trier produziert. Veröffentlicht wird der Podcast ab sofort unter www.iaaeu.de/podcast, in Kürze wird das Angebot auch auf den gängigen Plattformen verfügbar sein.

07.  Mai '21
TriECON Workshop zum Thema COVID-19 und Arbeitsmarkt

Die Ausbreitung von COVID-19 hat den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft stark beeinflusst. Viele Beschäftigten arbeiten aufgrund der Eindämmungsmaßnahmen der Bundesregierung im sogenannten Homeoffice. Manche Branchen sind sogar komplett stillgelegt. Aufgrund dieser wirtschaftlichen Einschnitte zeigen Forscherinnen und Forscher großes Interesse an den Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf den Arbeitsmarkt. Aus diesem Grund hat das IAAEU am Freitag, dem 07.05.2021, in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Personalökonomik am Fachbereich IV, einen eintägigen Online-Workshop zum Thema „COVID-19 und Arbeitsmarkt“ veranstaltet. Mehr als 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie weitere Gäste nahmen am Workshop teil.
Während des Workshops wurden acht wissenschaftliche Abhandlungen präsentiert und diskutiert. Die Vorträge des Workshops widmeten sich den Themengebieten „Homeoffice, Arbeitsleistung und Wohlbefinden der Beschäftigten“, „Selbständigkeit während der COVID-19 Pandemie“, „Einkommensverteilung“ sowie „Wiedereröffnung der Schule und Verbreitung der Pandemie“. Dr. Yue Huang, wissenschaftliche Mitarbeiterin am IAAEU und am Lehrstuhl für Personalökonomik der Universität Trier, trug Ergebnisse ihrer Forschung zum Thema „Home Sweet Home: Working from home and employee performance during the COVID-19 pandemic in the UK“ vor. In ihrem Vortrag stellte sie dar, dass die Arbeitsleistung der Beschäftigten in Großbritannien, gemessen an der selbst berichteten Produktivität und Arbeitszeit, positiv korreliert mit der Häufigkeit von Homeoffice ist. Jedem Vortrag folgte eine lebhafte Diskussion zwischen den Vortragenden und den Teilnehmenden, die das Netzwerken zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auch im Online-Format ermöglichte. Auch dies stellte wiederum ein Thema des Workshops dar.
Wir danken allen Vortragendenden und Teilnehmenden für die herausragenden Vorträge und die angeregte Diskussion. Das vollständige Programm des Workshops finden Sie hier. Weitere Informationen zur TriECON Workshop Serie finden Sie auf unserer Webseite.

21.  Apr '21
Interdisziplinärer Workshop am IAAEU

Am 20. April 2021 fand ein vom IAAEU organisierter interdisziplinärer Online-Workshop zum Thema „Digitalisierung im Beschäftigungsverhältnis“ statt. Eingeladen waren Prof. Dr. Daniel Ulber und Ass. Jur. Adrian Bromme als juristische Gastredner sowie Prof. Dr. Sabine Pfeiffer und Dr. Ulrich Zierahn als Gastredner/in der ökonomischen Arbeitsgruppe. Teilnehmende waren neben den Direktoren des Instituts, die wissenschaftlichen Mitarbeitenden der beiden Arbeitsgruppen sowie weitere Teilnehmende aus dem Umfeld der Gastredner/innen sowie der Universität Trier.
Eröffnet wurde der Workshop mit einem Vortrag von Dr. Ulrich Zierahn, in welchem er aus ökonomischer Perspektive deskriptiv die "Auswirkung der Digitalisierung auf die Arbeitswelt" erläuterte. Im Anschluss präsentierte Ass. Jur. Adrian Bromme im Rahmen seines Vortrags "Digitalisierung als Herausforderung für die betriebliche Weiterbildung" die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Weiterbildung von Arbeitnehmern als Antwort auf die digitalisierungsbedingten Änderungen der Tätigkeitsprofile.
Im zweiten Teil des Workshops blickte Prof. Dr. Sabine Pfeiffer unter dem Vortragstitel "Eine Dekade 4.0-Diskurs – eine Zwischenbilanz zum digitalen Wandel der Arbeit" auf die Entwicklungen des vergangenen Jahrzehnts aus soziologischer Perspektive zurück. Der Workshop wurde abgeschlossen von Prof. Daniel Ulber mit einem Vortrag zum Thema "Herausforderungen der Digitalisierung für das Arbeitszeitrecht“, welcher sich insbesondere der Thematik Entgrenzung der Arbeit aufgrund der technischen Möglichkeiten der Digitalisierung widmete. Jedem Vortrag folgte eine angeregte Diskussion zwischen den Vortragenden und den Teilnehmenden. Sowohl die Vorträge als auch die anschließenden Diskussionen führten zu interessanten Einblicken in den jeweils anderen Forschungsbereich. Das Organisationsteam bedankt sich bei allen Vortragenden und Teilnehmenden für das eingebrachte Engagement!

1.  Apr '21
Erfolgreicher 13. Workshop on Labour Economics (WLE) am IAAEU

Äußerst zufrieden blickt das Organisationsteam des 13. Workshop on Labour Economics (WLE), der am 25. und 26. März dieses Jahres stattfand, auf die vergangene Woche zurück: „Das lief doch alles erstaunlich gut“ resümiert Jonas Feld, hauptverantwortlich für die Organisation. Während der WLE in normalen Zeiten „analog“ in den Räumlichkeiten des IAAEU im 7. Stock des H-Gebäudes am Campus II stattfindet, wurde dieses Jahr auf ein virtuelles Format gesetzt. Erfahrungen mit der Organisation großer Onlineveranstaltungen hatte am IAAEU vorher niemand.
Die Möglichkeit, trotz Reisebeschränkungen an einer Fachtagung teilnehmen zu können, war sicherlich ein Grund dafür, dass die Teilnehmerzahlen dieses Jahr die eines gewöhnlichen WLE deutlich übertrafen. Mehr als 130 Personen hatten sich zur Konferenz angemeldet, so viele wie noch nie. Gemeinsam folgten sie den insgesamt 57 Präsentationen, ebenfalls ein Rekord.
Eine weitere Ursache für das stetig wachsende Interesse am WLE ist sicherlich das breite thematische Spektrum und das stetig zunehmende wissenschaftliche Renommee der Konferenz. Gleich mehrere Vorträge widmeten sich der spezifischen Arbeitsmarktsituation in Deutschland, und hierbei insbesondere der allgemeinen Lohnentwicklung, der unterschiedlichen Entlohnung zwischen privatem Sektor und öffentlichem Dienst sowie dem Einfluss der Hartz-Reformen. Weitere Vorträge befassten sich mit befristeter Beschäftigung, (Weiter-)Bildung und Arbeitszufriedenheit – dies teilweise vergleichend auch über mehrere Länder hinweg. Auf das Interesse vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen auch die Vorträge und anschließenden Diskussionsrunden zum Einfluss von Digitalisierung sowie zur Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern.
Schwerpunkte bildeten auch dieses Jahr wieder maßgeblich die Forschungsinteressen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lehrstuhls für Personalökonomik an der Universität Trier und des IAAEU: So gab es mehrere Sitzungen zur Bedeutung und zum Einfluss von Gewerkschaften sowie zur Integration von Migrantinnen und Migranten. Schließlich referierte Professor Guido Friebel von der Goethe-Universität Frankfurt in der Keynote am Ende des ersten Konferenztages zu personalökonomischen Experimenten in Unternehmen und legt dabei einen Schwerpunkt auf methodische Herausforderungen.
Der Best Paper Award für eine herausragende Einreichung und Präsentation ging dieses Jahr an Yajna Govind, Doktorandin an der Paris School of Economics, die für Ihr Arbeitspapier mit dem Titel „Is naturalization a passport for better labor market integration? Evidence from a quasi-experimental setting“ ausgezeichnet wurde.
„Das Interesse an unserem Workshop steigt von Jahr zu Jahr. Dass wir dem gewachsenen Interesse auch in diesem außergewöhnlichen Jahr durch eine virtuelle Konferenz gerecht werden konnten, freut uns natürlich“, fasst Jonas Feld die Einschätzung des Organisationsteams am IAAEU zusammen. Nichtsdestotrotz hofft das WLE-Team die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im nächsten Jahr wieder persönlich in Trier begrüßen zu dürfen.

03.  Feb '21
Fluggastrechte trotz Streik? – Arbeitskampfrechtliche und grundrechtliche Aspekte einer verbraucherrechtlichen Fragestellung

Nach der europäischen Fluggastrechte-Verordnung haben Fluggäste bei Annullierungen und Verspätungen Anspruch auf eine Ausgleichszahlung. Der Anspruch entfällt allerdings, wenn das Luftfahrtunternehmen nachweisen kann, dass die Annullierung auf „außergewöhnliche Umstände“ zurückgeht, die sich auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Maßnahmen ergriffen worden wären. Die praktisch äußerst relevante Frage, ob zu diesen „außergewöhnlichen Umständen“ auch Streiks des Personals der Luftfahrtunternehmen zu zählen sind, wird von den deutschen Gerichten unterschiedlich beurteilt. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat jedenfalls einen wilden Streik von Beschäftigten eines Luftfahrtunternehmens (TUIfly) nicht als „außergewöhnlichen Umstand“ eingestuft. Dr. Thomas Klein hat die Frage in einem aktuellen Beitrag mit dem Titel „Ausgleichsansprüche nach der Fluggastrechte-Verordnung bei streikbedingter Annullierung oder Verspätung“ eingehend untersucht. Dabei entwickelt er im ersten Teil der Untersuchung unter Berücksichtigung des Arbeitskampfrechts typisierende Fallgruppen und zeigt auf, dass Streiks des Personals der Luftfahrtunternehmen entgegen der früheren Rechtsprechung des BGH in der Regel nicht zum Wegfall des Ausgleichsanspruchs führen. Im zweiten Teil der Untersuchung beleuchtet er die von der Rechtsprechung bisher nicht zutreffend erfasste und gewürdigte grundrechtliche Dimension des Problems und kommt zu dem Ergebnis, dass auch grundrechtliche Wertungen nicht zu einem Wegfall des Anspruchs auf Ausgleichszahlungen zwingen. Der Beitrag ist in Heft 1/2021 der Europäischen Zeitschrift für Wirtschaftsrecht (EuZW 2021, 23-29) erschienen.

21.  Jan '21
Vierter Workshop der TriECON Serie zum Thema Media Economics

Medien haben das Potenzial, die Entscheidungsfindung sowie das Verhalten von Personen und Unternehmen in vielfältiger Weise zu beeinflussen. Dies gilt insbesondere im digitalen Zeitalter mit der zunehmenden Verfügbarkeit neuer Technologien und der Omnipräsenz von Medien zum Beispiel auf mobilen Endgeräten. Die Untersuchung dieser Effekte war Gegenstand des vierten Online-Workshops der TriECON Serie in diesem Wintersemester. Ziel der Veranstaltung war es zudem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu vernetzen und den Austausch von Forschungsideen zu fördern. Insgesamt nahmen 30 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am TriECON Workshop teil.
Während des Workshops wurden neun wissenschaftliche Abhandlungen zum Thema Media Economics präsentiert und diskutiert. Teile der Studien untersuchen beispielsweise den Einfluss von Medien auf das Wählerverhalten anhand von deutschen beziehungsweise russischen Daten. Auch wurde der Frage nachgegangen, ob die Sprache, mit der Massenmedien politikrelevante Themen behandeln, die politischen Präferenzen der Leser beeinflussen. Eine weitere Studie analysiert, wie sich die Medienberichterstattung über Kriminalität auf die Einstellung der Bevölkerung zur Einwanderung auswirkt. Das vollständige Programm des Media Economics Workshops finden Sie hier.
Weitere Informationen zur TriECON Workshop Series finden Sie auf unserer Webseite.