Willkommen am Institut

für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen

in der Europäischen Union

DAS INSTITUT

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IAAEU untersuchen die rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen der Arbeit in einer sich stetig wandelnden europäischen Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist eine interdisziplinär ausgerichtete, gesellschaftlich relevante Forschung, die international beachtet und projektbezogen organisiert ist. Ziel ist es, die öffentliche Diskussion durch wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu beeinflussen, um zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen und -beziehungen beizutragen. Dabei versteht sich das Institut als Impulsgeber für andere Wissenschaftler und die Region. Das IAAEU ist 1983 als Stiftung des öffentlichen Rechts gegründet worden. Das Institut wird durch das Land Rheinland-Pfalz finanziert, ist gleichzeitig eine wissenschaftliche Einrichtung der Universität Trier und hat seinen Sitz auf dem Campus II der Universität.

Die Arbeit am IAAEU erfolgt in enger Kooperation mit den Universitätslehrstühlen der beiden Direktoren Prof. Dr. Dres. h.c. Monika Schlachter (Internationales und Europäisches Arbeitsrecht und Bürgerliches Recht) und Prof. Dr. Laszlo Goerke (BWL-Personalökonomik). Weiterhin verfügt das Institut über eine umfangreiche Bibliothek mit einer einzigartigen Spezialsammlung zum Arbeitsrecht und den Arbeitsbeziehungen vor allem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie zur Arbeits- und Personalökonomik.


Aktuelles
Neue Veröffentlichung in Labour Economics

Die Ausbreitung der COVID-19-Pandemie hatte seit März 2020 in vielen Ländern erhebliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft. Viele Regierungen reagierten auf die Pandemie, indem sie die Arbeitnehmer ermutigten, von zu Hause aus zu arbeiten. Da davon auszugehen ist, dass die Heimarbeit auch nach dem Ende der Pandemie weiter praktiziert wird, ist eine umfassende Bewertung der Leistung der Arbeitnehmer bei der Heimarbeit für die Festlegung künftiger Maßnahmen von Bedeutung. Yue Huang hat kürzlich eine neue Studie mit dem Titel "Home sweet home: Working from home and employee performance during the COVID-19 pandemic in the UK" in der Zeitschrift Labour Economics in Zusammenarbeit mit Sumit S. Deole, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bank- und Finanzwirtschaft der Universität Trier, und Max Deter, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg veröffentlicht. Unter Verwendung repräsentativer Daten aus dem Vereinigten Königreich stellten sie fest, dass die pandemiebedingte Zunahme der Häufigkeit der Heimarbeit mit einer höheren selbst wahrgenommenen Stundenproduktivität der erwerbstätigen Befragten verbunden ist. Dieser Zusammenhang ist schwächer bei Eltern mit erhöhtem Heimunterrichtsbedarf aufgrund von Schulschließungen während der Lockdowns. Darüber hinaus zeigt die Analyse der Wirkungsheterogenität die Rolle entscheidender berufsbezogener Merkmale bei der Grundassoziation auf. Mit Blick auf die Zukunft von Heimarbeit zeigen sie außerdem, dass die jüngsten Heimarbeitserfahrungen der Arbeitnehmer und die anschließenden Veränderungen der Stundenproduktivität eng mit ihrem Wunsch nach Heimarbeit in der Zukunft verbunden sind.

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Neuerscheinung in Oxford Economic Papers

Neue Studie von Laszlo Goerke und Sven Hartmann zum Thema „Habit Formation and Trade Unions“ in der Fachzeitschrift Oxford Economic Papers veröffentlicht.
Die Annahme, dass Präferenzen separabel über die Zeit hinweg sind, also beispielsweise die Bewertung des heutigen Einkommens nicht von den Vermögensverhältnissen der Vergangenheit abhängt, war lange Zeit eine wichtige Basis für ökonomische Analysen menschlichen Verhaltens. Empirische Befunde legen jedoch nahe, dass das Wohlbefinden von Individuen nicht nur von ihrem gegenwärtigen Lohn bestimmt, sondern auch durch den Vergleich mit dem früheren Einkommen beeinflusst wird. Vielfach ziehen Beschäftigte einen über die Zeit hinweg ansteigenden Lohn einem sinkenden Einkommen vor, selbst wenn die Summe aller Zahlungen in beiden Fällen gleich ist. Entsprechend wirken sich Präferenzen, die von Vergleichen über die Zeit hinweg mitbestimmt werden, auf das Verhalten von Individuen aus, wie für eine Vielzahl von ökonomisch relevanten Situationen bereits gezeigt wurde. Sie haben folglich auch Einfluss auf die Wirkungsweise von Arbeitsmarktinstitutionen.

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Ehemalige IAAEU-Mitarbeiterin zum Mitglied des geldpolitischen Rates der polnischen Zentralbank ernannt

Wir gratulieren unserer ehemaligen Mitarbeiterin Joanna Tyrowicz sehr herzlich zu ihrer Ernennung als Mitglied des Rada Polityki Pieniężnej, des geldpolitischen Rates der polnischen Zentralbank. Sie wurde für eine sechsjährige Amszeit gewählt, währed der sie mit über die amtlichen polnischen Zinssätze der Zentralbank entscheidet. Wir wünschen ihr für ihr neues Amt alles Gute und dass sie weiterhin mit der für sie typischen Gelassenheit und Weitsicht agieren kann, die sie während ihrer Zeit an unserem Institut stets bewiesen hat!

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Aktuelles
Neue Veröffentlichung in Labour Economics

Die Ausbreitung der COVID-19-Pandemie hatte seit März 2020 in vielen Ländern erhebliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft. Viele Regierungen reagierten auf die Pandemie, indem sie die Arbeitnehmer ermutigten, von zu Hause aus zu arbeiten. Da davon auszugehen ist, dass die Heimarbeit auch nach dem Ende der Pandemie weiter praktiziert wird, ist eine umfassende Bewertung der Leistung der Arbeitnehmer bei der Heimarbeit für die Festlegung künftiger Maßnahmen von Bedeutung.

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Neuerscheinung in Oxford Economic Papers

Neue Studie von Laszlo Goerke und Sven Hartmann zum Thema „Habit Formation and Trade Unions“ in der Fachzeitschrift Oxford Economic Papers veröffentlicht. Die Annahme, dass Präferenzen separabel über die Zeit hinweg sind, also beispielsweise die Bewertung des heutigen Einkommens nicht von den Vermögensverhältnissen der Vergangenheit abhängt, war lange Zeit eine wichtige Basis für ökonomische Analysen menschlichen Verhaltens. Empirische Befunde legen jedoch nahe, dass das Wohlbefinden von Individuen nicht nur von ihrem gegenwärtigen Lohn bestimmt, sondern auch durch den Vergleich mit dem früheren Einkommen beeinflusst wird. Vielfach ziehen Beschäftigte einen über die Zeit hinweg ansteigenden Lohn einem sinkenden Einkommen vor, selbst wenn die Summe aller Zahlungen in beiden Fällen gleich ist. Entsprechend wirken sich Präferenzen, die von Vergleichen über die Zeit hinweg mitbestimmt werden, auf das Verhalten von Individuen aus, wie für eine Vielzahl von ökonomisch relevanten Situationen bereits gezeigt wurde. Sie haben folglich auch Einfluss auf die Wirkungsweise von Arbeitsmarktinstitutionen.

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Ehemalige IAAEU-Mitarbeiterin zum Mitglied des geldpolitischen Rates der polnischen Zentralbank ernannt

Wir gratulieren unserer ehemaligen Mitarbeiterin Joanna Tyrowicz sehr herzlich zu ihrer Ernennung als Mitglied des Rada Polityki Pieniężnej, des geldpolitischen Rates der polnischen Zentralbank. Sie wurde für eine sechsjährige Amszeit gewählt, währed der sie mit über die amtlichen polnischen Zinssätze der Zentralbank entscheidet. Wir wünschen ihr für ihr neues Amt alles Gute und dass sie weiterhin mit der für sie typischen Gelassenheit und Weitsicht agieren kann, die sie während ihrer Zeit an unserem Institut stets bewiesen hat!

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Veranstaltungen
Ökonomisches Kolloquium

Im Oktober startet die Wintersemester-Runde des Ökonomischen Kolloquiums am IAAEU. Die Vorträge finden jeweils dienstags von 18:00 – 19:30 Uhr im Max-Weber-Raum (H714) an Campus II statt. Alle Vorträge sind hochschulöffentlich.

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Brownbag Seminar

Auch im Wintersemester 2022/23 finden wieder Brwonbag Seminare am IAAEU statt. Weitere Informationen zu den Vorträgen, sowie Ansprechpartner finden Sie auf unserer Seite.

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Veranstaltungen
Ökonomisches Kolloquium

Im Oktober startet die Wintersemester-Runde des Ökonomischen Kolloquiums am IAAEU. Die Vorträge finden jeweils dienstags von 18:00 – 19:30 Uhr im Max-Weber-Raum (H714) an Campus II statt. Alle Vorträge sind hochschulöffentlich. Um an den Vorträgen teilzunehmen, melden Sie sich bitte per E-Mail bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Brownbag Seminar

Auch im Wintersemester 2022/23 finden wieder Brwonbag Seminare am IAAEU statt. Weitere Informationen zu den Vorträgen, sowie Ansprechpartner finden Sie auf unserer Seite.

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