Neuigkeiten am IAAEU

 

Ankündigungen


  • Stellenausschreibung
    Zum 01.11.2017 oder später ist am Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union (IAAEU) an der Universität Trier eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter/ wissenschaftliche Mitarbeiterin zu besetzen. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Ökonomisches Kolloquium am IAAEU
    Am 17.10.2017 startet die Wintersemesterrunde des Ökonomischen Kolloquiums am IAAEU. Wir freuen uns hierfür Eva Erhardt von der Universität Mainz als Vortragende begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Preise, Auszeichnungen & Aktuelle Meldungen

 


  • Das IAAEU begrüßt Jonas Feld

    Seit dem 01.10.2017 hat das IAAEU einen neuen Mitarbeiter. Herr Jonas Feld M.Sc. verstärkt die ökonomische Arbeitsgruppe als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Seine Bachelorstudien in Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft absolvierte er von 2010 bis 2015 an der Universität Trier: Außerdem verbrachte Herr Feld ein Jahr an der Universität Lancaster in England. Von 2015 bis 2017 studierte er im Rahmen eines Doppelmasters an den Universitäten Trier und Warschau und schloss mit dem M.Sc. in Economics (European Economic Integration) und einem polnischen Magister in International Economics im September 2017 ab. Thematisch beschäftigte sich Herr Feld bislang vor allem mit Fragestellungen zu internationalem Handel und Arbeitsmarktökonomik. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen alles Gute für die Promotion.


  • Adrian Chadi nimmt Ruf auf Juniorprofessur an

    Nach fünf Jahren als Postdoktorand am Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union (IAAEU) wird Dr. Adrian Chadi zum 01.10.2017 an die Universität Konstanz auf die W1-Juniorprofessur für Personalökonomik und Personalwirtschaft wechseln. Das IAAEU gratuliert Adrian Chadi zu dem ehrenvollen Ruf, dankt ihm für die geleistete Arbeit und wünscht alles Gute für den nächsten akademischen Karriereschritt. Thematisch wird Adrian Chadi nach dem Wechsel an die Exzellenzuniversität Konstanz weiterhin im Bereich der Personalökonomik tätig sein und somit Fragen untersuchen, denen er sich bereits in zahlreichen in der Zeit am IAAEU entstandenen und hochrangig veröffentlichten Studien gewidmet hat (siehe Oxford Economic Papers, Management Science und Journal of Economics & Management Strategy). Zukünftig werden noch stärker verhaltensökonomische Aspekte im Mittelpunkt seiner Forschung stehen, zumal die Voraussetzungen sowohl personell als auch organisatorisch an der Universität Konstanz im besonderen Maße gegeben sind. Auch dem IAAEU in Trier wird Adrian Chadi verbunden bleiben, nicht zuletzt aufgrund verschiedenergemeinsamer Forschungsprojekte, sei es in der Bildungsökonomik oder im Bereich Arbeitsmarkt.

  • Ruf auf W2-Professur für Lars Hornuf
    Juniorprofessor Dr. Lars Hornuf wird das Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union (IAAEU) nach einer fast dreijährigen Tätigkeit verlassen und hat zum 01.10.2017 einen Ruf auf die W2 Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Finanzdienstleistungen und Finanztechnologie an der Universität Bremen angenommen. Nach Vanessa Mertins, die 2015 auf eine W2 Professur an die Universität Vechta gewechselt ist, sowie Mario Mechtel, Sabrina Jeworrek und Adrian Chadi, die inzwischen allesamt W1 Professuren inne haben, spiegelt auch die Berufung von Lars Hornuf die hervorragende Personalpolitik des IAAEU wider. Lars Hornuf hat in seiner Zeit am IAAEU ein zuvor eingeworbenes DFG Projekt zum Thema Crowdinvesting abgeschlossen, zwei kompetitive Ausschreibungen beim Bundesministerium der Finanzen eingeworben, sowie 17 Aufsätze publiziert, u.a. in der International Review of Law and Economics, im Journal of Corporate Finance, der California Management Review sowie in Small Business Economics. Die hervorragenden wissenschaftlichen Bedingungen am IAAEU haben es ihm zudem ermöglicht, an 53 nationalen und internationalen Workshops und Fachtagungen teilzunehmen. Darunter waren u.a. die Jahrestagung der American Law and Economics Association an der Columbia und Yale Law School, der European Finance Association und der European Economic Association sowie das Law and Economics Forum der London School of Economics. Lars Hornuf wurde zudem als Panellist zur diesjährigen G20 Finance Conference in Wiesbaden eingeladen. Während seiner Zeit am IAAEU war er zudem als Visiting Research Fellow am Social Science Research Institute der Duke University sowie als Visiting Researcher an der Georgetown Law School tätig. Er wurde außerdem zum Affiliate Member des CESifo Research Network, zum Research Fellow am Centers of Finance der Universität Regensburg sowie zum Affiliated Research Fellow am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb ernannt. An der Universität Bremen wird Lars Hornuf zum Thema Digitalisierung der Finanz- und Innovationsmärkte forschen. Er bleibt dem IAAEU durch eine Kooperation im Rahmen eines gemeinsam beantragten und kürzlich bewilligten DFG-Projektes zum Thema "Crowdsourcing als neue Form der Arbeitsorganisation: Regulierungsanforderungen und Wohlfahrtseffekte" weiterhin erhalten.


  • IAAEU wirbt neues Drittmittelprojekt der DFG ein
    Die Direktoren des IAAEU, Prof. Dr. Dr. h.c. Monika Schlachter und Prof. Dr. Laszlo Goerke, sowie Prof. Dr. Lars Hornuf haben  im August 2017 die Bewilligung für ein Drittelprojekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erhalten. Das Vorhaben beschäftigt sich mit Crowdsourcing als neuer Form der Arbeitsorganisation und untersucht Regulierungsanforderungen und Wohlfahrtseffekte. Das Forschungsprojekt hat eine Laufzeit von 3 Jahren und die Fördersumme beträgt rund € 460.000. Mit diesen Mitteln werden vor allem drei wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen finanziert, die ökonomische und juristische Aspekte des Crowdworking untersuchen werden. Der ökonomische Teil des Forschungsvorhabens wird vor allem von Herrn Professor Lars Hornuf betreut, der zum 01.10.2017 auf eine Professur an die Universität Bremen gewechselt ist. Als Ansprechpartner am IAAEU steht Herr Dr. Thomas Klein (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zur Verfügung.


  • Konferenz "Social Pillar - Social Europe - International Labour Law as a Stimulus for Better Social Integration - Aspirations and Reality" der Veranstaltungsreihe "International Labour Standards"

    Am Freitag, 22.09.2017, veranstaltete das Hugo Sinzheimer Institut für Arbeitsrecht (HSI) gemeinsam mit dem IAAEU die Konferenz "Social Pillar - Social Europe - International Labour Law as a Stimulus for Better Social Integration - Aspirations and Reality" im ERA Conference Center in Trier. Diese Tagung bildete den zweiten Termin der Veranstaltungsreihe „International Labour Standards" (Arbeitsvölkerrecht), welche in zweijährigem Abstand abwechselnd in Trier und Frankfurt in Zusammenarbeit zwischen HSI und IAAEU ausgerichtet wird und Vorträge zu spezifischen Themen des Arbeitsvölkerrechts bietet. Nach einleitenden Worten von Prof. Dr. Dr. h. c. Monika Schlachter (geschäftsführende Direktorin des IAAEU) eröffnete Prof. Dr. Dr. h. c. Susanne Baer, LL.M. (Richterin des Bundesverfassungsgerichts) die Veranstaltung mit einem Vortrag über soziale Gerechtigkeit und die Rolle des Völkerrechts in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts. Im Folgenden führte Prof. Dr. Ninon Colneric (ehemalige Richterin am Europäischen Gerichtshof) die These aus, ob das Völkerrecht einen Anreiz für die Entwicklung sozialer Rechte in der Rechtsprechung des EuGH darstellen kann. In seinem Vortrag „Balancing Social Rights and Economic Freedoms – European Developments under the Influence of International Law” untersuchte Prof. Dr. Nicola Countouris (UCL Faculty of Laws in London) das Zusammenspiel zwischen der unternehmerischen Freiheit und den Anforderungen der sozialen Rechte im internationalen Recht. In ihrem darauf folgenden Vortrag setzte sich Prof. Dr. Mijke Houwerzijl (Tilburg University) mit den internationalen sozialen Standards im Hinblick auf den Kündigungsschutz auseinander. Den zweiten Teil der Tagung eröffnete Prof. Dr. Achim Seifert (Friedrich-Schiller-Universität Jena) mit seinem Vortrag „International Social Standards of Working Time Regulation“, in dem er mögliche Auswirkungen der ILO-Übereinkommen zur Arbeitszeit auf das Europarecht untersuchte. Der Beteiligung der Arbeitnehmer und dem Sozialen Dialog im Rahmen der europäischen Säule sozialer Rechte widmete sich Pieter Pecinovsky (Doktorand am Instituut voor arbeidsrecht, KU Leuven) in seinem Beitrag "Social Dialogue and Worker Involvement under the Social Pillar". Die Konferenz wurde abgeschlossen von Prof. Calogero Massimo Cammalleri (Università degli Studi di Palermo) mit einem interdisziplinären Vortrag zu dem Thema "Social Rights for Informal Workers – Cost Efficiency Included". Zu Gast waren rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Mitgliedstaaten der EU, welche von Prof. Dr. Daniel Ulber (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Prof. Dr. Beryl ter Haar (Professorin an der Universiteit Leiden) durch die sich an die Vorträge anschließenden Diskussionen geführt wurden

 


  • IAAEU-Forschung zu den Auswirkungen beruflicher Veränderungen
    Sind Beschäftigte glücklicher oder unglücklicher, wenn sie ihren Job wechseln? Dieser Frage geht Adrian Chadi mit seinem langjährigen Ko-Autoren Clemens Hetschko von der FU Berlin in verschiedenen Forschungsprojekten nach. Die Befunde der beiden Forscher haben mittlerweile zu großer Resonanz in sowohl nationalen als auch internationalen Medien geführt. Kürzlich wurde Hetschko für die Print-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung interviewt (Link zum Online-Artikel hier). Bereits im vergangenen Jahr berichtete der britische Guardian in einem Beitrag über die Forschung von Chadi und Hetschko. Dabei ging es vor allem um die Auswirkungen eines Jobwechsels auf die Lebenszufriedenheit von Beschäftigten. Die entsprechende Studie liegt als IAAEU-Diskussionspapier vor und kann hier gratis heruntergeladen werden. In einer zweiten Studie betrachten Chadi und Hetschko die Frage, wie sich die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten durch den Jobwechsel verändert. Die Untersuchung wurde kürzlich in der Fachzeitschrift "Journal of Economics & Management Strategy" zur Publikation angenommen und zeigt, wie zufrieden Beschäftigte nach einem freiwilligen Jobwechsel sind. Um den sogenannten „Honeymoon-Effekt“ der hohen Arbeitszufriedenheit im neuen Arbeitsumfeld selbst zu erfahren, wird Adrian Chadi zum 1.10 als Juniorprofessor für Personalökonomik und Personalwirtschaft an die Universität Konstanz wechseln. 


  • Mitarbeiter des IAAEU bei der 7. Assistent/innentagung im Arbeitsrecht

    Vom 27. bis 29. Juli 2017 fand an der Bucerius Law School in Hamburg die 7. Assistent/innentagung im Arbeitsrecht statt. Unter dem Oberthema "Der erwachte Gesetzgeber im Arbeitsrecht – Regulierung und Deregulierung im Arbeitsrecht" diskutierten über einhundert junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler drei Tage über zahlreiche gesetzliche Änderungen und Neuerungen. Dr. Thomas Klein und Dominik Leist nahmen bei der Tagung als Diskutanten an einer Podiumsdiskussion zur Verfassungsmäßigkeit des in § 11 Abs. 5 AÜG neu eingeführten Verbots des Einsatzes von Leiharbeitnehmern als Streikbrecher teil. Das Verbot war in der Literatur zum Teil auf verfassungsrechtliche Bedenken gestoßen und bot damit auch in Hamburg Anlass zu einer kontroversen wissenschaftlichen Diskussion. Die beiden Trierer Teilnehmer erläuterten in ihren Impulsvorträgen und in der Podiumsdiskussion, warum die Neuregelung aus ihrer Sicht notwendig und verfassungskonform ist.

 

Dominik Leist Impulsvortrag    

Dr. Thomas Klein Podiumsdiskussion


 

Dominik Leist hält den

Impulsvortrag
(Foto: Lisa Gerlach)

 

Dr. Thomas Klein (r.)
bei der Podiumsdiskussion
(Foto: Lisa Gerlach)

 

 


  • Arbeitsbereichsübergreifender Workshop am IAAEU
    Am 18. Juli 2017 fand ein arbeitsbereichsübergreifender Workshop im Max-Weber-Raum des IAAEU statt, welcher von der juristischen und der ökonomischen Arbeitsgruppe veranstaltet wurde. Hieran nahmen die Direktoren des Instituts, Prof. Dr. Dr. h. c. Schlachter und Prof. Dr. Goerke, sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Arbeitsgruppen teil. Eröffnet wurde der Workshop mit einem Vortrag von Anna Donner, in welchem sie ihr Dissertationsprojekt "Die gesundheitliche Eignung als Zugangsvoraussetzung zum Beamtenverhältnis auf Lebenszeit? – Eine kritische Würdigung der derzeitigen Rechtslage" vorstellte. Danach präsentierte Jun. Prof. Dr. Lars Hornuf eine wissenschaftliche Studie unter dem Titel "Can Television Reduce Xenophobia? The Case of East Germany", bei der untersucht wurde, inwiefern der Empfang von westlichen Fernsehkanälen in der ehemaligen DDR die Fremdenfeind- oder -freundlichkeit der Bewohner beeinflusst haben könnte.

    Im zweiten Teil des Workshops unterzogen Dominik Leist und Dr. Thomas Klein unter dem Vortragstitel "Leiharbeitnehmereinsatz im Arbeitskampf - § 11 V AÜG als angemessener Ausgleich" die Neufassung der AÜG-Regelung einer kritischen Untersuchung. Der Workshop wurde abgeschlossen von Dr. Adrian Chadi mit einem Vortrag zu dem Thema "Cheating and Team Performance“ mit dem er eine Experimentalstudie vorstellte, die in den letzten Monaten mit über 500 Studierenden am IAAEU durchgeführt wurde. Diese interdisziplinäre Veranstaltung bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Gelegenheit sich über ihre jeweiligen Forschungsprojekte auszutauschen und gemeinsam über die Arbeiten zu diskutieren.


  • Exkursion der juristischen Arbeitsgruppe des IAAEU zum EuGH

    Am 18. Juli 2017 veranstaltete die juristische Arbeitsgruppe des IAAEU unter Leitung von Prof. Dr. Dr. h. c. Monika Schlachter eine Exkursion zum Europäischen Gerichtshof in Luxembourg. Der Lehrausflug richtete sich an die Studierenden und Doktoranden der juristischen Fakultät der Universität Trier. Im Vordergrund des Besuchs am EuGH stand die Teilnahme an der mündlichen Verhandlung in der Rechtssache Egenberger (C-414/16), welche die Diskriminierung aufgrund der Religionszugehörigkeit bei der Beschäftigung in Tendenzbetrieben behandelte und im Großen Saal des Gerichtshofes stattfand. Das Verfahren wurde dem EuGH vom deutschen Bundesarbeitsgericht zur Vorabentscheidung vorgelegt.

 

Foto Exkursion min

Das Foto zeigt die Besuchergruppe des IAAEU im Eingangsbereich des EuGH

 


  • IAAEU-Bildungsforschung in den Medien

    Das Autorenteam Adrian Chadi, Marco de Pinto und Gabriel Schultze hat kürzlich eine Studie mit dem Titel "Young, Gifted and Lazy? The Role of Ability and Labor Market Prospects in Student Effort Decisions" in der IAAEU-Diskussionspapierreihe veröffentlicht. Die bildungsökonomische Studie analysiert das Studierverhalten an deutschen Hochschulen anhand von Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS). Ein Ergebnis der Studie ist, dass Studierende mit hohen Fähigkeiten sich im Studium weniger stark anstrengen als vergleichbare Studenten mit geringeren Fähigkeiten. Das britische Magazin "Times Higher Education" hat bereits über diese Studie berichtet. Der gesamte Artikel mit Auszügen aus dem Interview mit Adrian Chadi findet sich hier.

  • Best Paper Award des Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. (VHB) für Dr. Adrian Chadi

    Adrian Chadi, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IAAEU, ist zusammen mit Sabrina Jeworrek (IWH Halle) und Vanessa Mertins (Universität Vechta) mit dem Best Paper Award des Verbands der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. (VHB) ausgezeichnet worden. Den Preis erhielt das Forschungsteam für die Studie "When the Meaning of Work Has Disappeared: Experimental Evidence on Employees’ Performance and Emotions" über die Bedeutung sinnhafter Arbeit für die Motivation von Beschäftigten. Mehr zu der Studie findet sich hier. Der in der renommierten Zeitschrift Management Science erschienene Beitrag wurde zunächst von der wissenschaftlichen Kommission Personalwesen für den Best Paper Award nominiert und konnte sich dann in den Augen der Jury bestehend aus Gesamtvorstand und Beirat des VHB gegen die anderen hochkarätigen Nominierungen durchsetzen. Der sich vor allem aus universitären Hochschullehrern zusammensetzende Verband ist die mit mehr als 2.000 Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen mitgliederstärkste Organisation für Betriebswirtschaftslehre im deutschsprachigen Raum. Wie in jedem Jahr vergibt der Verband den Best Paper Award für eine bemerkenswerte internationale Publikation. Die Verleihung erfolgte im Rahmen der diesjährigen Pfingsttagung des VHB in St. Gallen. Dort wurde der Preis durch den VHB-Vorstand Prof. Dr. Walgenbach überreicht. Das IAAEU gratuliert Adrian Chadi sowie den ehemaligen IAAEU-Mitarbeiterinnen Sabrina Jeworrek und Vanessa Mertins zum Best Paper Award 2017 des VHB.


  • Dr. Thomas Klein als Sachverständiger im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales

    Am 19. Juni 2017 fand im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales eine öffentliche Anhörung von Sachverständigen zum Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und der SPD zur Sicherung der tarifvertraglichen Sozialkassenverfahren und zur Änderung des Arbeitsgerichtsgesetzes statt (zum Gesetzentwurf siehe Bundestagsdrucksache 18/12510. Durch das Gesetz soll die Allgemeinverbindlichkeit einer Reihe von Sozialkassentarifverträgen gesichert werden, nachdem aufgrund der jüngeren Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts Zweifel aufgekommen waren, ob die in der Vergangenheit auf Grundlage des Tarifvertragsgesetzes erlassenen Allgemeinverbindlichkeitserklärungen rechtswirksam sind. Während zur Sicherung der Sozialkassenverfahren im Baugewerbe bereits im Frühjahr ein entsprechendes Gesetz erlassen wurde (Sozialkassenverfahrensicherungsgesetz – SokaSiG vom 16. Mai 2017, BGBl. I, S. 1210: zu dem Dr. Klein ebenfalls als Sachverständiger im Bundestagsausschuss angehört worden war, soll der nun vorliegende Gesetzentwurf die Sozialkassenverfahren in elf weiteren Branchen sichern (darunter z.B. das Maler- und Lackiererhandwerk, das Dachdeckerhandwerk, das Bäckerhandwerk, die Brot- und Backwarenindustrie und die Redakteurinnen und Redakteure von Tageszeitungen). Darüber hinaus sieht der Entwurf eine Änderung des Arbeitsgerichtsgesetzes vor, welche die Rechtsschutzmöglichkeiten der Sozialkassenverfahren effektiveren soll. Dr. Klein hat den vorliegenden Gesetzentwurf in seiner Stellungnahme im Bundestagsausschuss nachdrücklich befürwortet. Die vorgeschlagenen Regelungen seien geboten, um die tarifvertraglichen Sozialkassenverfahren zu sichern und Rechtssicherheit zu schaffen. Verfassungsrechtliche Bedenken gegen den vorgelegten Gesetzentwurf bestünden nicht. Der Gesetzentwurf ginge jedoch nicht weit genug, da er sich auf die Sicherung der Allgemeinverbindlichkeit der Sozialkassentarifverträge beschränke. Wegen der jüngeren Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts sei aber auch die Wirksamkeit der Allgemeinverbindlichkeitserklärung zahlreicher weiterer Tarifverträge fraglich. Vor diesem Hintergrund hat Dr. Klein dem Ausschuss eine Ergänzung des Gesetzentwurfs vorgeschlagen. Die schriftliche Stellungnahme von Dr. Klein kann auf der Internetseite des Bundestags abgerufen werden

  • Dr. Thomas Klein erhält Förderpreis des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität Trier
    Im Rahmen der Examens- und Promotionsfeier des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität Trier und des Vereins Juristen Alumni Trier am 28. April 2017 wurde Dr. Thomas Klein der von der Juristischen Studiengesellschaft Trier gestiftete Förderpreis des Fachbereichs Rechtswissenschaft für die beste juristische Dissertation verliehen. Mit dem Preis wurde die Dissertation von Dr. Thomas Klein mit dem Titel „Das Kollektivvertrags- und Streikrecht für Beamte in privatisierten Unternehmen am Beispiel der Postnachfolgeunternehmen“ ausgezeichnet. Die Arbeit war in der Zeit von 2013 bis 2016 unter der Betreuung von Prof. Dr. Dr. h.c. Schlachter entstanden und wurde Anfang 2017 im Nomos-Verlag als Band 145 der Schriftenreihe „Arbeits- und Sozialrecht“ veröffentlicht.

 


 

 

 

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